Was bedeutet KI für euch?
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Zukunftsmusik mehr – sie ist Realität. Aber was heißt das konkret? Muss jetzt jedes Unternehmen sofort KI einsetzen? Die Antwort: Nur dort, wo es wirklich Sinn macht.
Voraussetzung ist, dass ihr bereits eine gewisse Digitalisierung lebt – denn die KI kann vieles, aber auf die Papierstapel am Schreibtisch zugreifen gehört (noch) nicht dazu. Beruhigend oder eher beunruhigend?
KI kann repetitive Aufgaben übernehmen: Mails sortieren, Texte vorschlagen, Informationen strukturieren oder Meeting-Protokolle schreiben. In der Produktion lassen sich ebenso Abläufe analysieren, Muster erkennen und Prozesse smarter gestalten. Oft mit Tools, die ihr ohnehin schon nutzt.
Wichtig ist:
KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für Erfahrung, Verantwortung oder Unternehmenskultur. Sie unterstützt, entlastet und beschleunigt.
Datenschutz: Offene KI-Tools sind nicht der richtige Ort für sensible Daten oder Firmengeheimnisse. Wer sicher gehen will, setzt auf On-Premise-Lösungen oder klar geregelte Anwendungen im Unternehmen.
Gesetze: Mit dem EU-AI-Act gibt es – je nach Branche und Art der Nutzung – klare Pflichten im Umgang mit KI. Es lohnt sich
also, nicht nur auf die Chancen, sondern auch auf die Rahmenbedingungen zu achten.
Was Künstliche Intelligenz nicht ersetzt:
- Menschliche Verantwortung
- Empathie, Werteverständnis, Unternehmenskultur
KI ist kein Allheilmittel. Aber wenn sie bewusst und gezielt eingesetzt wird, kann sie genau dort helfen, wo heute wertvolle Zeit verloren geht. Seid ihr bereit?
Stellt euch diese Fragen:
- Wo existieren repetitive, zeitintensive Aufgaben?
- Wie gehen wir heute mit unseren Daten um – und wäre das KI-tauglich?
- Welche Aufgaben könnte KI im Hintergrund übernehmen?
- Welche Chancen hätten wir, wenn wir klein anfangen und Schritt für Schritt lernen?
- Ist es wirklich KI – oder reicht schon Digitalisierung und Automatisierung?